Zwei Rosen


von Karl-Heinz Unfried, 1996

Zwei Rosen bluehen irgendwo, mit Knospen ... zart und suess.
Ich moechte diese Rosen sehen, sie lieben .... ganz gewiss.

Ich moechte streicheln diese Pracht, so dass die Knospen gluehen.
Am Nektar moecht ich laben mich, oh ja .... das waere schoen.

Doch sollte dieses nicht geschehen, aus Gruenden ... wer weiss wie.
Dann werde ich nicht traurig sein, mir bleibt die Phantasie.

Doch wenn auch dies nicht alles ist, die Hoffnung bleibt bestehn.
Vielleicht ist es vergoennt mir noch, die Rosen doch zu sehn.

Mein Herz mir huepft vor Freude schon, ich mach mir keine Sorgen.
Denn sollte ich die Rosen sehn, dann ... fuehl ich mich geborgen.

Zum Pfluecken ... sind sie mir zu schad, ich moecht sie nur liebkosen,
bewundern moecht ich beide sie, die herrlich ... suessen Rosen.

Wenn ich dran denk ... an diese Pracht, mein Herz mir wird ganz schwer.
Sie ziehn mich an mit aller Macht, ich liebe sie so sehr.

Vermessen bin ich ... ja ich weiss, ich hab es nicht verdient.
Zu lieben ... diese suesse Pracht, das hab ich nicht verdient.

Doch sollte mir die Gnade sein, sie waere wirklich gross,
ich wuerd der beste Freund ihr sein, der herrlich suessen Ros.

Die Erde ... die sie hervorgebracht, die lieb ich auch so sehr.
Ach ... waer´s doch nur schon ganz vollbracht, das Warten faellt so schwer.

Ich weiss, wo diese Rosen bluehn, ich hoff ... fuer mich bestimmt.
Drum kaempfen ... werd ich sowieso, eh sie ein andrer nimmt.

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© Karl-Heinz Unfried




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